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TOD

von Urs Schmid

Tod


Es geschieht immer wieder, dass geliebte Menschen aus unserem Umfeld sterben, wir von ihnen endgültig Abschied nehmen müssen. Täglich sind wir durch die Medien mit dem Tod konfrontiert. Täglich finden wir Berichte über Kriegs-, Hunger- oder Erdbebenopfer. Kein Tag vergeht ohne Todesanzeigen. Mitten im Leben sind wir alle vom Tod umgeben. Unser Leben ist ein Leben zum Tod; eines Tages sind wir an der Reihe. Wir werden geboren um zu sterben; ein Hauch ist unser Leben - kurzlebig wie das Gras. Das gilt auch für den aufgeklärten Menschen.


Sterben zum Leben oder zum Tod?


In der Bibel finden wir viele, klare Aussagen zum Tod. Während er für viele Zeitgenossen eine vernichtende Grenze ist, ist die Botschaft der Bibel voller Hoffnung. Sie lautet: Während normalerweise der Tod dem Leben ein Ende setzt, setzt die Kraft des Lebens von Jesus Christus dem Tod und der Hoffnungslosigkeit ein Ende. Mit seiner Hinrichtung auf Golgatha begann die christliche Kirche. Nach der Bibel gibt es eine todbringende Macht. Die Nachricht, dass der Tod eine jenseitige Macht sei, mag uns befremden. Wir haben Mühe, wissenschaftlich nicht nachweisbare "Realitäten" zu akzeptieren.


Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sünde und Tod?


Der Apostel Paulus spricht in seinem Brief an die Römer (Kapitel 8) ohne Umschweife vom "Gesetz der Sünde und des Todes" und dem "Gesetz des Geistes des Lebens". Die Bibel erklärt den Tod als Folge der Sünde, der Abwendung von Gott. Weil die Menschen sich von Gott, der Quelle des Lebens, abgewandt haben, bleibt das Schicksal des Todes. Der "ewige Tod" wird dabei nicht als ein Ende im Nichts beschrieben, sondern als eine nicht endende Qual in der Hölle. Der Tod ist nicht das Ende der Existenz, sondern Gottverlassenheit ohne Ende. In der Bibel ist der Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis, zwischen Leben und Tod klar belegt.


Gott liebt jeden Menschen


Die Menschen bevorzugen den Lebensweg ohne Gott, der in Not und Dunkelheit führt. Doch Gott liebte und liebt seine Menschen. Er wollte den Triumph der Sünde und des Todes über der Menschheit nicht hinnehmen. Darum sandte er seinen Sohn als Licht dieser Welt (Johannes 1), damit für jeden Menschen ein Ausweg aus Schuld, Finsternis, Gefangenschaft und Gottlosigkeit möglich wird. Jesus Christus überwand am Kreuz von Golgatha die Macht der Sünde und des Todes. Tod und Auferstehung sind die grossen Zeichen des Sieges Gottes über die Sünde und das Verdammtwerden der Menschen zur ewigen Gottverlassenheit.


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