Es gibt in der Bibel in zwei der fünf verschiedenen Bücher von Mose (2. und 5. Mose) eine Aufzählung von Verhaltensregeln. Regeln für die Beziehung zu Gott und auch Regeln für das Zusammenleben von uns Menschen.
Diese sogenannten Zehn Gebote sind eine Zusammenstellung von zehn göttlichen Regeln, die nicht nur Regeln sind, sondern auch Werte übermitteln. Werte, die altmodisch erscheinen, aber deren Missachtung immer wieder am Anfang von Konflikten steht. Die scheinbar einfachen Grundsätze erweisen sich beim Versuch der Einhaltung als nicht so einfach. Die Spielregeln für das Zusammenleben in der Gruppe leuchten ein und sind nur bei oberflächlicher Betrachtung leicht einzuhalten. Sobald wir die Motivation hinter unseren Taten diesen göttlichen Werten und Regeln unterziehen, sieht es ganz anders aus: "Nicht stehlen" sieht leicht aus - aber was ist mit Schwarzarbeit oder Unwahrheiten bei der Steuererklärung?
Das erste Gebot (Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter haben neben mir) ist der Schlüssel: Wer Gott als den akzeptiert, der er ist, wer sein Vertrauen in diesen Gott setzt, seine Kraft für sein Leben bewusst in Anspruch nimmt - der kann mit Gottes Hilfe damit beginnen, auch die Gebote fünf bis zehn einzuhalten.
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