Hopenet.ch: Weihnachten - Nur noch Tradition und Stress?

LIVE CHAT

angst - einsamkeit - probleme - unsicherheiten - krisen?

über chat oder mail möchten dir christen anhand der bibel und ihren eigenen erfahrungen begegnen

WEIHNACHTEN

von Werner Kniesel
In diesen Festtagen wünsche ich Ihnen viel Freude und Segen von Gott. In Sacharja 9, Vers 9, sagt die Bibel "Siehe dein König kommt zu dir".

Durch das ganze Alte Testament zieht sich wie ein roter Faden die Ankündigung des Herrschers, welcher den Völkern Gerechtigkeit und Frieden bringen wird. Das Bild seines Reiches leuchtet schon im ersten Buch Mose auf. Von ihm handelt die grosse Verheissung an die Erzväter Israels. Die messianischen Psalmen singen von dem Erben, den Gott eingesetzt hat auf dem Berge Zion, dem die Nationen zum Erbe die Enden der Erde zum Eigentum zugesagt sind. Von ihm reden die Propheten, zum Beispiel Jesaja, von dem Sohn, der uns gegeben ist, auf dessen Schulter die Herrschaft kommt. Und wie ein Herold ruft Sacharja unter den Menschen aus.

Das Neue Testament bezeugt eindeutig, dass Jesus Christus von Nazareth dieser verheissene König ist. Der Engel, der zu Maria sprach, kündigte ihn als den kommenden König an. Der greise Simeon im Tempel erkannte ihn als das Licht der Erleuchtung der Heiden und die betagte Prophetin Hanna sah in ihm den durch den die kommende Erlösung für Israel kommen würde. Jesus selbst bezeichnet sich am Beginn seines Auftretens als den verheissenen Gesalbten. Die Vollmacht seiner gewaltigen Bergpredigt und seine Wundertaten waren weitere Bekräftigungen. An Pfingsten verkündigten Petrus und die Apostel Jesus von Nazareth als den von Gott Beglaubigten, aus dem Tode Erweckten und Erhöhten, welcher allen Menschen zum Herrn und zum Christus gegeben ist.

Wohl uns Menschen, wenn wir ihn als den Herrn und Christus erkannt und aufgenommen haben. Diese Weihnachtstage erinnern uns ganz stark daran, dass es nicht um den Weihnachtswirbel geht, sondern um die Fleischwerdung Gottes, dass unser Retter kam und wir Menschen uns retten lassen sollen.

In Matthäus 1, 21 bezeugt die Bibel über Jesus: "Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden." Weiter sagt Gottes Wort: "Wendet euch zu mir, so werdet ihr selig aller Welt Enden." Die Heilige Schrift verspricht alle zu retten, die durch Jesus zu Gott kommen.

Wir Menschen brechen oft unser Versprechen, aber Gott bricht sein Versprechen nie. Als Gottes Wort mich von meinen Sünden überführte und ich zu Jesus kam, habe ich Busse getan und mein Vertrauen auf Ihn gelegt. Da hat er mir, wie er es verspricht, meine Sündenschuld vergeben und mir die Gewissheit gegeben, dass ich ein Kind Gottes bin.

In meinem Dienst als Pastor erlebe ich es immer wieder, wie Gott, der Herr, sein Versprechen hält und jeden rettet, der durch Jesus zu ihm kommt und ihn dafür bittet. Es ist so, in dem Namen Jesus ist Rettung von Sünden, weil sein Name der grösste Name ist, erhaben über alle anderen. Manch ein Mensch bemüht sich oft verzweifelt, von Gebundenheiten, von Lastern und Leidenschaften und Sünden frei zu werden. Wir dürfen in dem Namen Jesu diese Freiheit erleben. Dieser erhöhte Name Jesus ist auch Trost für alle, die ihm vertrauen. Sein Name bringt uns Trost in Stunden der Trübsal oder der Einsamkeit, in Augenblicken der Verzweiflung und in Momenten des Trauerns, und ganz besonders Trost in der Stunde des Todes. Gerade dann dürfen wir seine Hand in der unseren verspüren und ganz sicher sein, er führt die Seinen sicher zum Ziel.

Christus ist gerade heute, in unserem Zeitalter, mehr denn je die Hoffnung der Welt. Er ist die einzige Hoffnung um unsere Welt, die im Abgleiten ist, zu retten. Er ist hier in seinem Wort, in seinem Geist, in seinen Zeugen, in seiner Gemeinde. Immer wieder naht er heran und klopft an die Herzenstüren der Menschen in besonders eindringlicher Weise in der Adventszeit und wenn wir seine Geburt feiern. Wollen wir ihn einkehren und durch das Licht seiner Wahrheit unser Inneres erleuchten lassen, damit wir das tröstliche Wort der Vergebung von ihm hören können und die herrliche Gewissheit eines neuen Lebens haben dürfen. Er möchte so gerne unser Herr werden, indem wir uns vor ihm beugen und ihm die Herrschaft unseres Lebens überlassen. Dann wird unsere innere Sehnsucht erfüllt. Wir werden ein neuer, freier, glücklicher Mensch, und das darf gerade in dieser Weihnachtszeit geschehen. Ich wünsche Ihnen das von ganzem Herzen. Gott segne Sie.

Site weitersenden
Created by inm.ch


Themenübersicht:
Angst |  Autoritäten |  Beziehungen |  Bibel |  Bund |  Busse |  Christ |  Das Unsichtbare |  Die Saat geht auf |  Ehe |  Ehrlichkeit |  Freiheit |  Frieden |  Gebet |  Geld |  Gerechtigkeit |  Glaube |  Glauben |  Glück |  Gnade |  Gott |  Gott ja aber Jesus |  Heiliger Geist |  Hoffnung |  Ich habe keine Zeit |  Kirche |  Konflikte |  Lebenssinn |  Leid |  Liebe |  Meinungsmacher |  Pfingsten-Hoffnung |  Religion |  Scheidung |  Schicksal |  Schuld |  Selbstwert |  Sterben |  Stress |  Tod |  Toleranz |  Tradition |  Treue |  Verführte Menschen |  Verlorene Werte |  Verlust |  Wahrheit |  Was geschieht nach dem Tod? |  Weihnachten |  Wiedergeburt |  Worte |  Zeit |