Editorial "Bund"
Die Bedeutung des Wortes "Bund" ist für viele fremd geworden. Man ist in unserer schnelllebigen Zeit eher mit losen Beziehungen oder leicht aufzulösenden Verträgen vertraut. Etwas einzugehen, das unauflöslich ist - egal ob man Zeiten der Freude oder des Leides durchlebt, ob man gerade beschenkt oder verletzt wird - ist unpopulär geworden. Und man vergisst dabei ganz, dass es Bündnisse waren - und noch sind -, die Leben, Sicherheit und Wohlergehen garantierten. Begriffe wie "Bundesrepublik", "Eidgenossenschaft", "Ehebund" etc. erinnern uns daran. |