"Gemäss der Definition der traditionellen Toleranz kann ein Mensch den Lebensstil eines anderen Menschen ablehnen und ihn dennoch als einen im Bilde Gottes geschaffenen Menschen lieben und akzeptieren, als jemanden, der Achtung verdient. Die Bibel lehrt nicht, dass unser Verhalten unsere gesamte Identität ausmacht, die Bibel sagt, dass "Gott den Menschen nach seinem Bilde schuf, nach dem Bild Gottes schuf er ihn." (1. Mose, 1,27) Unser Glaube und unser Verhalten beeinflussen uns natürlich."
"Aber da die neue Toleranz von der falschen Voraussetzung ausgeht, dass unsere Taten das repräsentieren, was wir sind, muss man Glauben, Werte und Lebensstil eines Menschen gutheissen und unterstützen, um ihn zu akzeptieren und zu achten. Ansonsten wird man als gefühllos, intolerant und fanatisch betrachtet. Im Lexikon der neuen Toleranz bedeutet mich zu achten, meine Ideale zu akzeptieren und gutzuheissen, denn "was ich glaube, repräsentiert, wer ich bin." Anders gesagt: Wenn du nicht meine Werte, meinen Glauben, meinen Wahrheitsanspruch, meinen Lebensstil genauso sehr wie deine eigenen respektierst, dann bist du intolerant, weil du ein Werturteil fällst über meinen Glauben und das ist der neuen Toleranz zufolge ein Urteil über mich als Person."
(Auszug aus dem Buch von Josh McDowell: die neue Toleranz S 41/42) |