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GLAUBEN

Interview mit Tuk Jost
 
 
B: Tuk wuchs in Thailand auf und kam mit 27 Jahren in die Schweiz, wo sie seit 11 Jahren verheiratet ist. Zusammen mit ihrem Mann haben sie zwei Kinder. Tuk, in welchem Glauben wurdest du erzogen?

T: Ich bin im Glauben meiner Familie aufgewachsen.

B: Wie hast du diesen Glauben gelebt?

T: Das war der Buddhismus. Meine Familie hatte mich gelehrt, dass man Gutes tun müsse, dass man den Göttern opfern müsse, so dass es uns auch wieder gut erginge. Damit wir auch nicht krank würden und damit ich glücklich sein könnte und keine Probleme hätte.

B: Brachte dir der Glauben an die Götter Glück?

T: Ich habe eigentlich nicht nach dem Glauben gehandelt, den mich meine Eltern gelehrt hatten. Sie sagten mir, dass wenn ich Probleme hätte, ich oft in den Tempel gehen sollte, so dass der Priester mir helfen könne. Aber als ich das tat, wurden die Probleme nur noch grösser als vorher. Ich fand keinen Frieden.

B: Hast du den Glauben an die Götter verloren?

T: Ja, da ich Probleme hatte. Ich suchte und fand doch nichts. Der Schmerz wurde immer grösser, immer schlimmer, obwohl ich soviel für die Götter im Tempel tat. Ich hatte immer wieder geopfert, bin immer wieder hingegangen. Eines Tages inmitten dieser Traurigkeit öffnete ich mein Fenster mehrere Male und rief: "Gott, gibt es dich? Gott, schläfst du?" Als ich so rief, war mir, als ob mich jemand beobachtete.

B: Hat Gott geantwortet?

T: Nachdem ich so gerufen hatte, wurde ich ruhiger. Nach einer gewissen Zeit bekam die Antwort von Gott: ich lernte meinen jetzigen Mann David kennen, der mich zu seiner Mutter mitnahm. Dort fand ich etwas, das ich vorher nicht gekannt hatte, nämlich Ruhe und Frieden. Dies sah ich auf dem Gesicht der Mutter. Das war das, was ich suchte! Ich wusste aber nicht genau, ob der Grund dafür Jesus sei oder sonst wer. Die Mutter von David war nämlich Christin.

B: Diesen Jesus, hast du ihn gefunden?

T: Darauf nahm mich David in die Gemeinde (Christliches Zentrum Buchegg) mit. Da wusste ich, dass ich Jesus Christus gesucht hatte und dort fand ich ihn. Nachdem ich Jesus angenommen und akzeptiert hatte, war die Traurigkeit verschwunden. Ich hatte mich mehr und mehr für Jesus geöffnet und Zufriedenheit kam in mein Herz. Eine Veränderung fand in meinem Leben statt.

B: Tuk, danke für das Gespräch.

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