Hopenet.ch: Hoffnung - Gibt es noch Hoffnung in dieser Welt?

LIVE CHAT

angst - einsamkeit - probleme - unsicherheiten - krisen-

über chat oder mail möchten dir christen anhand der bibel und ihren eigenen erfahrungen begegnen

HOFFNUNG

von Werner Kniesel
Wer nach dem Ursprung von Hoffen sucht, lernt, dass darin der Sinn von "hüpfen" verankert ist, ein erwartungsvolles Zappeln, ein aufgeregtes Herumhüpfen. Bereits mit diesem Wissen müssen wir uns die Frage gefallen lassen: Hat unsere Umgangssprache das Wort entkräftet, ist es hohl geworden?

Hoffnung ohne Gewissheit führt zur Hoffnungslosigkeit

Drücken wir mit "hoffen" nicht eher Wünsche aus und gleichzeitig auch unsere Unsicherheit in Bezug auf die zu erwartende Wirklichkeit? Dabei lehren uns unsere persönlichen Erfahrungen und durch die Medien propagierte Berichte, dass "Hoffen und Harren uns macht zum Narren!" Dass unser sogenanntes Hoffen nur zu gerne zur Hoffnungslosigkeit führt.

Wenn wir die Weltgeschichte und manch ganz persönliches Schicksal betrachten, so müssen wir eingestehen, dass es nur all zu oft ein Kampf ums Überleben ist. Stürme wehen durch Familie, Gesellschaft und Völker: Streit, Terror und Krieg. Futurologen versuchen, das Morgen zu erforschen und entdecken dabei viel Hoffnungsloses: Überbevölkerung, Welthungersnot, Umweltverschmutzung etc. All das sei zu erwarten, wenn wir Menschen so unvernünftig weitermachen würden wie bisher. Das Problem liegt nicht in mangelnder Technik, Planung oder Wirtschaft; nein, das Problem liegt im Menschen selbst: Sein egozentrisches Wesen ist nicht mehr zur Treue und Eigenverantwortung fähig. SeineVersprechen sind nicht mehr verlässlich; und all zu oft ist Nächstenliebe ein Fremdwort.

Die Zahl der depressiv Gewordenen und die Selbstmordziffern sind traurige Zeugen dieser immer mehr um sich greifender Hoffnungslosigkeit. Auch viele ältere Menschen haben die Hoffnung aufgegeben; sie spüren das Schwinden ihrer physischen Kraft und Gesundheit und sie finden keinen Sinn für ihr Dasein mehr. Manch einer sucht gar in Horoskopen und bei Wahrsagern einen trügerischen Hoffnungsschimmer.

Echte Hoffnung braucht einen verlässlichen Partner

Gibt es noch Hoffnung im ursprünglichen Sinn, lebendige, erwartungsvolle Hoffnung? Ja, die göttliche Hoffnung. Hoffnung ist nach dem Zeugnis der Bibel keine unsichere, unbestimmte Zukunftserwartung. Sie ist vielmehr Ausdruck grösster Gewissheit. Warum? Weil Gott Gegenstand dieser Hoffnung ist. Gott beherrscht nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart und Zukunft. Wenn Gott spricht, darf man sich auf seine Aussagen verlassen. Das, was er sagt, gilt. Eine klare Definition der biblischen Hoffnung finden wird am Anfang des 11. Kapitels des Hebräerbriefs: "Ein festes Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht." Biblische Hoffnung führt nie zur Enttäuschung. Der zeitliche Rahmen ist Gott überlassen.

In der Konsequenz heisst das: Ohne Glauben an den lebendigen Gott gibt es keine lebendige Hoffnung. Echte Hoffnung ist die Kraft des Lebens. Diese lebendige, kraftspendende Hoffnung gewinnt ihren Inhalt nicht durch den Glauben an Menschen und deren Möglichkeiten, auch nicht durch Vertrauen auf Materielles, sondern durch den Glauben an Gott, der durch Jesus Christus Mensch geworden ist und durch den Opfertod am Kreuz von Golgatha für jeden Menschen Glaubenszugang geschaffen hat.

Lebendige Hoffnung hat das grosse Ziel des Ewigen Lebens bei Gott

Wer biblische Hoffnung in sich trägt, darf sein irdisches Leben auf ein schönes und grosses Ziel ausgerichtet wissen: Ewiges Leben in Gemeinschaft mit Gott. Das Vergängliche verliert damit einiges an Wichtigkeit. Denn, wenn das Irdische vorläufig ist, muss man auch im Alltag um dieser Dinge willen nicht mehr so fanatisch und verbohrt reagieren. Man erfährt als Hoffender Gelassenheit und Freiheit in Freuden und Leiden. Auch schwere Stunden erkennt man dann als Schritte auf einem Weg, an dessen Ziel "Hoffnung" steht. Das heisst nicht, dass hoffende Menschen das Irdische verachten; nein, aber sie haben zu einer gesunden Distanz gefunden. Sie vertrauen auf Gottes Zusagen.

Wer sein Leben mit aufrichtigem Herzen Jesus Christus übergibt, der empfängt Gottes Geist, der Geist der Hoffnung. So lesen wir am Anfang des ersten Briefs des Apostel Petrus': "Der Glaubende ist wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung von Jesus Christus." Dieser heilige Geist wirkt in uns die Gewissheit: Was Gott zusagt, das hält er gewiss.

Paulus hatte viele Herausforderungen und Bedrohungen erlebt. Trotzdem, in all dem konnte er immer sagen: "Ich bin ganz gewiss, dass nichts mich von seiner (Gottes) Liebe trennen kann; weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, noch andere gottfeindliche Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes. Nichts in der ganzen Welt kann uns jemals trennen von der Liebe Gottes, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn" (Römer 8, 28-29).

Site weitersenden
CMS, Webdesign & Suchmaschinenoptimierung by INM AG


Themenübersicht:
Angst |  Autoritäten |  Beziehungen |  Bibel |  Bund |  Busse |  Christ |  Das Unsichtbare |  Die Saat geht auf |  Ehe |  Ehrlichkeit |  Freiheit |  Frieden |  Gebet |  Geld |  Gerechtigkeit |  Glaube |  Glauben |  Glück |  Gnade |  Gott |  Gott ja aber Jesus |  Heiliger Geist |  Hoffnung |  Ich habe keine Zeit |  Kirche |  Konflikte |  Lebenssinn |  Leid |  Liebe |  Meinungsmacher |  Pfingsten-Hoffnung |  Religion |  Scheidung |  Schicksal |  Schuld |  Selbstwert |  Sterben |  Stress |  Tod |  Toleranz |  Tradition |  Treue |  Verführte Menschen |  Verlorene Werte |  Verlust |  Wahrheit |  Was geschieht nach dem Tod? |  Weihnachten |  Wiedergeburt |  Worte |  Zeit |