Begriff "Hoffnung"
Allgemeiner Begriff
Täglich benutzen wir in unserer Umgangssprache das Verb "hoffen" oder das Substantiv "Hoffnung". Wir sagen zum Beispiel: "Ich hoffe, dass es morgen schönes Wetter wird", -dass ich die Herausforderung schaffe", -dass sich alles zum Guten wendet". Wir drücken damit unsere Wünsche aus, aber gleichzeitig auch unsere Unsicherheit in Bezug auf die zu erwartende Wirklichkeit. Denn, wer kann schon mit Sicherheit sagen, dass sich die "Wetterfrösche" nicht doch irren? Auch in der Bibel finden wir das Wort "Hoffnung". Dort allerdings fällt der Aspekt des Zweifels weg; es ist eine "gewisse Hoffnung". Wenn Gott spricht, darf man sich auf seine Aussagen verlassen. Das, was er sagt, gilt. Eine klare Definition der biblischen Hoffnung finden wird am Anfang des 11. Kapitels des Hebräerbriefs: "Ein festes Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht." Biblische Hoffnung führt nie zur Enttäuschung. Der zeitliche Rahmen ist Gott überlassen.
Hoffnung für alle
Hoffnung heisst: eine feste Erwartung zu besitzen.
Als Menschen drücken wir Hoffnung aus, wenn wir unsicher sind. Wir wünschen etwas, aber weil wir nicht sicher sind ob es Realität wird, benutzen wir das Wort hoffen. Im eigentlichen zweifeln wir aber!
Biblische Hoffnung aber ist eine feste, bestimmte Erwartung. Gott gab Seinem Volk zu aller Zeit Hoffnung!
Die Bibel sagt: "Der Gott der Hoffnung erfülle euch aber mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes" Röm 15,13.
Gott wird uns als "Gott der Hoffnung" vorgestellt. Die Bibel sagt, wir sollen immer reicher an Hoffnung werden. Mit anderen Worten: Wir sollten morgen mehr Hoffnung haben als heute, heute mehr als gestern, dieses Jahr mehr als im vergangenen Jahr. Ist das überhaupt möglich?
Biblische Hoffnung gründet sich immer auf eine Aussage Gottes!
Damit stehen wir dann auf sicherem Boden. Gottes Wort ist nämlich ewig wahr! Jesus sagte es so: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht. Gott gab der Welt durch Jesus Christus Hoffnung. Hoffnung durch Jesus ist nicht eine ungewisse Angelegenheit. Sie gründet sich auf ein klares Versprechen Gottes. Er hat gesagt, Er gebe Hoffnung den Armen im Geist, den Sündern und Gefangenen, den geistlich Verblendeten, den Kranken, den seelisch Zerschlagenen und der Menschheit schlechthin.
Biblische Hoffnung gründet sich nicht auf ein Wunschdenken.
Sie gründet sich auch nicht auf sichtbare Dinge, die du in deinem Leben schon wahrnimmst und siehst, sondern allein auf die Aussagen Gottes, die Er uns zusagt.
Echte Hoffnung kann nur der haben, der Jesus Christus als persönlicher Erretter und Herr kennt!
Solche Hoffnung auf Gott erfüllt mit Zuversicht und Erwartung.
Nicht weil wir schon Zeichen dafür sehen, sondern weil wir wissen, WER das zugesagt und versprochen hat.
Diese Hoffnung ist etwas Aktives.
Wenn wir schon hätten, was Gott versprochen hat, dann müssten wir gar keine Hoffnung mehr haben, auch keinen Glauben. Für Dinge, die wir haben, benötigen wir weder Glauben noch Hoffnung. Unsere Hoffnung gründet sich auf klare Aussagen Gottes. indem wir anfangen, die Hoffnung zu bekennen. Sie gründet sich nicht auf unsere Umstände.
Weil Er versprochen hat; wissen wir, es wird wahr. Darum bekennen wir, was Gott in Seinem Wort sagt.
Freude und Frieden kommen durch den Glauben, durch das Vertrauen auf Ihn
Vertrauen und Glauben richten sich nicht auf Umstände, Gefühle oder Emotionen, sondern auf Sein Wort, auf Seine Zusage. Gottes Wort sagt uns: Das bewirkt der Heilige Geist in unserem Leben. Das könnten wir alleine nicht erreichen. Er schliesst uns Gottes Wort auf, Er macht uns das Wort Gottes verständlich, Er zeigt uns die Verheissungen, Er überführt uns von all dem, wovon wir überführt und überzeugt werden müssen: Und Er bringt die Verwirklichung dessen was Er verspricht.
Wenn ein Mensch sich entschliesst Jesus Christus zu vertrauen, Ihm die Herrschaft des Lebens zu übergeben, nimmt der Heilige Geist Wohnung in seinem Inneren. Damit kommt Hoffnung, nämlich die Gewissheit, wass Gott versprochen hat, hält Er. Ich mag es noch nicht sehen, erfahren und spüren, aber ich weiss, Gott ist bei mir, Er trägt mich, Er führt mich und gibt mir Kraft. Er ist der Gott der Hoffnung!