| Warum gibt es den Sonntag? |
Diese Frage bewegt uns Menschen immer wieder. Ein kurzer Blick auf die Geschichte zeigt uns folgendes: Der Sonntag etablierte sich in der frühen Gemeinde als Tag, um gemeinsam Gott anzubeten und zu feiern. Es war ein Versammlungstag der von der christlichen Gemeinde unter anderem in Anlehnung an den jüdischen Sabbat für den Sonntag übernommen wurde.
Die christliche Gemeinde versammelte sich sonntags zum Beispiel:
zum Abendmahl (Bibel, Apostelgeschichte, Kapitel 20, Vers 7)
an Pfingsten (Bibel, Apostelgeschichte, Kapitel 2, Vers 1)
zur Gabensammlung (Bibel, 1.Korinther, Kapitel 16, Verse 1-2)
Darüber hinaus fanden am Sonntag unter anderen die folgenden Ereignisse statt:
die Auferstehung fand an einem Sonntag statt (Bibel, Matthäus, Kapitel 28, Vers 1)
an vier verschiedenen Sonntagen erscheint Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern
der Heilige Geist kam an Pfingsten auf die Jünger an einem Sonntag
Als der römische Kaiser Konstantin im Jahr 321 n.Chr. das Christentum zur Staatsreligion erhob, ernannte er den bereits etablierten Versammlungstag der Christen zum öffentlichen Ruhetag.
Durch die Ernennung des Sonntags zum Ruhetag wurde den Christen lediglich das Zusammenkommen erleichtert. Sollte der Sonntag eines Tages wieder zum Arbeitstag werden, entstehen dadurch zwar Schwierigkeiten für Christen, als Gemeinde vor Gott zusammenzukommen, aber für die eigene persönliche Beziehung zu Gott hat das keine Auswirkungen.
Natürlich ist es für uns Menschen hilfreich, gesund und vernünftig, nicht sieben Tage am Stück durchzuarbeiten.
In unserem Verhältnis zu Gott hat der Sonntag eigentlich keine besondere Bedeutung - ausser einer äusserlichen Gelegenheit, uns Zeit zu nehmen, ihm im Gebet und gemeinsamer Anbetung mit anderen Christen zu begegnen. |
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