Hopenet.ch: Glück und Wohlstand - kann es dauerhat sein?

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GLÜCK

von Werner Kniesel

Glück


Die wohl berühmteste Formulierung über das Glück in einem politischen Dokument steht in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776. Dort heisst es, dass alle Menschen "von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräusserlichen Rechten" bedacht worden seien, zu denen "Leben, Freiheit und das Streben nach Glück" gehören.


Wir haben heute einen nie dagewesenen Wohlstand


Glück wird häufig mit einem gewissen Mass an materiellem Wohlstand in Verbindung gebracht. Ungeachtet aller Konjunktureinbrüche und Krisenstimmungen ist unbestreitbar, dass die materiellen Lebensumstände sich für den Durchschnittsbürger vor allem in den westlichen Industrieländern in den letzten 50 oder 100 Jahren in einem Mass verbessert haben, wie das sich unsere Grossväter und Urgrossväter kaum erträumt hätten. Wir leben heute deutlich länger, machen mehr Ferien, verfügen über eine bessere Gesundheitsversorgung, können bequemer und billiger in der Welt.


Der Mensch kann kein dauerhaftes Glück schaffen


Warum ist das so? Die Bibel gibt Antwort. Glück hat etwas mit Gottesfurcht zu tun, sagt der mit Weisheit reich beschenkte König Salomo in seinen Sprüchen. Lukas berichtet uns, dass Jesus Christus lehrte: "Glücklich zu preisen sind die Menschen, die Gottes Wort hören und es befolgen." Und der Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Römer, dass die Menschen glücklich sind, die in Gottes Augen gerecht geworden sind: "Wie gut hat es der, dem sein Ungehorsam gegen Gottes Gesetz vergeben ist und dessen Schuld zugedeckt ist. Wie gut hat es der, dem die Sünde nicht angerechnet wird." Gerechtigkeit und Vergebung erlangt man nicht auf Grund von Leistung, sondern auf Grund des persönlichen Glaubens an die Erlösungstat von Jesus Christus. Das höchste, dauerhafte Glück heisst: Frieden mit Gott!


Zerstörte Beziehung macht unglücklich


Die wichtigste Lebensbeziehung ist zerstört, die Verbindung zwischen Gott und Mensch unterbrochen. Gott hat den Menschen geschaffen, um mit ihm in inniger Beziehung zu stehen. In dieser Lebensgemeinschaft fühlt sich der Mensch wohl, geborgen und glücklich. Doch diese Liebesverbindung ist zerstört; Schuld hat sie kaputt gemacht. Die meisten Menschen fragen nicht mehr nach Gott, sie sind gottlos geworden. Sie wollen ein autonomes Dasein. Und weil Gott den Menschen mit einem freien Willen geadelt hat, respektiert er seine Entscheidungen.


Versöhnung mit Gott ist möglich


Jesus Christus wurde Mensch, um für die Schuld der Menschheit ans Kreuz genagelt zu werden und zu sterben. Christus selber ist die Vergebung für jeden Menschen. Wer sie will, kann sie bekommen, indem er Jesus um Verzeihung bittet und ihn einlädt, sein Lebensherrn zu werden. Glückselig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern, die nach Frieden mit Gott dürsten; sie werden gesättigt! Glück als Lebenspartner ist dann gegeben, wenn Gott durch seinen Geist in des Menschen Herz thront.


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